„Hey, Anette. Wie geht’s?“ meint Ralf fröhlich ins Telefon.
Sie räuspert: „Ähm… Ganz gut. Wie kann es mir nach so einem Tag schlecht gehen?“
Ralf wird neugierig: „Oh, was war gestern los.“
Anette läuft rot an und schildert ihm in einer Kurzfassung den gestrigen Abend mit Ben.
„Na das trifft sich ja gut. Dann passt das ja perfekt, wenn ich dich für die nächsten Tage in die Obhut von Ben übergebe und er sich um deine täglichen Aufgaben kümmert.“ antwortet ihr Dom.
„Was? Wieso?“
„Wir sind die nächsten Tage bei unseren Familien und dann spontan für ein oder zwei Tage Schifahren. Je nachdem wie das Wetter so wird oder wie unsere Beine mitmachen. Da wollen wir uns voll und ganz aufeinander konzentrieren und mal unsere Handys ausschalten.“
Anette klingt erfreut: „Das ist schön! Macht das, genießt euren Urlaub! Habt ihr euch verdient. Ben wird sich schon gut um mich kümmern, der kann das.“
„Du bist ja zuversichtlich.“ lacht er durchs Telefon.
Nachdem Ralf noch kurz vom gestrigen Abend mit seiner Verlobten und der Verwandtschaft erzählt, verabschiedet er sich wieder und legt auf.
Kurz darauf meldet sich Ben.
„Hey, Ann. Du stehst jetzt unter meinen Fittichen.“ grinst er ins Handy.
Sie schmunzelt: „Aber nur für die nächsten Tage, bilde dir nichts darauf ein.“
„Fräulein, nicht so frech, sonst fährst du gleich mit Plug im Hintern zu mir… ohne Slip … mit Nippelklemmen an den Brüsten …. ohne Kleidung unterm Mantel ….“
„Pff, wenns weiter nichts ist.“ scherzt sie.
Ben fügt hinzu: „und Orgasmusverbot….“
„Ach, mehr hast du nicht drauf?“ reizt sie ihn weiter.
Er holt Luft und meint: „Gut, dann gibt es zu dem Ganzen obendrauf noch Analsex, bis ich gekommen bin…“
„Uff, das klingt eher nach einer Herausforderung.“ scherzt sie.
„Gut, wenn du weiterhin alles in den Dreck ziehst, was ich vorschlage, hätte ich gesagt, das wird exakt deine heutige Aufgabe. Ich erwarte dich in 30 Minuten an meiner Haustür.“ erklärt er mit kühler Stimmlage.
„Ist das … ist das dein Ernst?“ stammelt sie ins Handy.
„Für jede Minute, die du zu spät kommst, gibt es Hiebe mit dem Rohrstock. Bis gleich.“
Dann piept ihr das Handy ins Ohr und er hat aufgelegt.
Anette lässt das Smartphone sinken und starrt ein Loch.
Nach wenigen Minuten schüttelt sie den Kopf und rafft sich auf.
„Hoch mit dir! Das mache ich doch mit Links! Der hält es doch eh nie lange in meinem Hintern aus, als ob mich das irgendwie tangiert…“ schmunzelt sie schelmisch und geht die offenen Punkte durch.
„Also zuerst Klamotten aus, dann Plug rein… die Nippelklemmen mache ich erst kurz vorm Gehen ran, joa und dann hoffen, dass der Bus keine Verspätung hat.“
Sie beeilt sich, hat den Plug schnell in ihrem Hintern und steht im Flur.
Ann wirft sich den Mantel über die Schulter und knüpft ihn zu.
Dann atmet sie tief durch, wirft einen abschließenden Blick in den Spiegel und läuft zum Bus.
Ihr ist sofort kalt. Kühle Luft weht unter ihren Mantel und lässt ihre Zähne klappern.
„Fuck … vielleicht doch nicht so easy wie gedacht.“ geht ihr durch den Kopf.
Sie verschränkt die Arme und reibt sich warm.
Zu ihrem Glück ist der Bus pünktlich und sie kann aufatmen.
Der Plug ist schnell vergessen, die Nippelklemmen hingegen machen Probleme.
Eine der Klemmen geht beim Einsteigen ab und Anette greift panisch an ihre schmerzende Brust.
„Fuck…bitte geh nicht ganz ab, das wäre so peinlich, wenn das Ding unten rausfällt…“ ist ihre größte Angst.
Sie atmet erleichtert auf und steigt aus dem Bus.
„Geschafft. Schnell zu seiner Tür…“
Ann steht stolz grinsend vor seiner Haustür und klingelt.
Er öffnet und lächelt: „Pünktlich. Sehr brav. Komm rein.“
Sie schmunzelt, senkt den Blick und drückt sich an ihm vorbei in den Flur.
Er nimmt ihr den Mantel ab und flüstert ihr ins Ohr: „Ab ins Schlafzimmer. Warte dort auf mich.“
Ann läuft ein kalter Schauer über den Rücken und sie hat direkt Gänsehaut am gesamten Körper.
Mit schnellen Schritten tippelt sie über den warmen Holzboden und geht die Treppen hoch zum Schlafzimmer.
Dort geht sie auf die Knie, senkt den Kopf, legt die Hände auf den Schenkeln ab und wartet.