Es liegen entspannte Feiertage hinter dem jungen Paar.
Mit einem Cocktail in der Hand nimmt Anette gemütlich auf ihrem Liegestuhl platz und dreht sich zu ihrem Freund.
„Cheers.“
Er erwidert mit einem Lächeln: „Cheers.“
Die Gläser klirren und jeder nippt am Getränk, dann meint Anette: „Das war das ungewöhnlichste Weihnachten und Silvester, das ich jemals erlebt habe und gleichzeitig auch das Entspannteste, ohne diesem ganzen Zwang mit den Besuchen bei der Familie und Freunden.“
Ihr Freund stimmt ihr zu: „Oh, absolut. Keine Verpflichtungen, wir konnten uns die Tage so gestalten, wie wir es für richtig hielten und es war angenehm warm. Kein Schnee, kein Gejammere, weil es kalt ist, keine komische Verwandtschaft.“
Anette schmunzelt: „Stimmt, oh und der Abend an Silvester. Schade, dass da kein Swingerclub ne Party gemacht hat, aber war trotzdem schön.“
„Mhm, oh da fällt mir ein, ich wollte ja noch einen Anruf machen. Moment, bin gleich wieder hier.“ fällt Ben plötzlich ein.
Er stellt sein Glas ab, greift nach seinem Handy und geht aus Anettes Sichtfeld.
Sie rollt mit den Augen und denkt: „Ben, du hast mir doch schon gesagt, dass du dich umsiehst für eine passende Immobilie und irgendwas von gemeinsam gefaselt, wolltest mir nur noch nicht konkret sagen, was du da suchst. Warum machst du so ein Geheimnis darum? Und wann fragst du mich, ob wir nach der Reise zusammenwohnen wollen? Er muss immer alles so spannend halten…“
Während sie auf ihren Freund wartet, hat sie Zeit zum Nachdenken und empfängt Ben mit einem frechen schmunzeln auf den Lippen.
„Warum grinst du so?“ fragt er verwundert.
„Weißt du, was uns die Reise bisher auch gezeigt hat?“ kommt von Anette mit einem Unterton, der Ben aufhorchen lässt.
„Was?“
„Wir kommen ganz gut aus miteinander, wenn wir gemeinsam in einem Zimmer schlafen und dauerhaft aufeinander kleben.“ grinst Anette und nippt erneut an ihrem Cocktail.
Ben nickt: „Das stimmt, so gesehen habe ich das noch gar nicht betrachtet.“
„Wie? Du hast doch von ner Immobilie gesprochen die Tage… war das nicht auf ein gemeinsames Zuhause angespielt?“ stammelt Anette verwundert.
Eine kurze Stille, dann räuspert sich Ben und antwortet: „Da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt. Tut mir leid, aber ich ging ehrlich gesagt schon zu Beginn unserer Reise, als du deine Wohnung an unsere Freunde abgegeben hast, davon aus, dass du irgendwann mal, wenn wir mit unserer Reise durch sind und wieder einen fixen Ort zum Wohnen brauchen, gemeinsam in mein Haus ziehen würden.“
„Oh… Oh….“ grübelt Anette verlegen und fummelt mit ihren Fingern an der Naht des Handtuchs, auf dem sie sitzt, herum.
Ben meint daraufhin: „Oder gefällt dir mein Haus nicht? Wolltest du etwas anderes für uns?“
„Uns?“ murmelt sie leise und hat ein kurzes Lächeln im Gesicht, dann schüttelt sie mit dem Kopf und antwortet: „Nein, im Gegenteil, ich mag dein Zuhause, aber ich dachte, also weil du da ja auch gerade jemand wohnen hast und … ich bin verwirrt.“
Sie holt kurz Luft und fügt hinterher: „Also, ich bin erfreut darüber, dass du bereits vor über einem Jahr deine Zukunft mit mir geplant hast, dass das jetzt irgendwie falsch kommuniziert wurde, ist nichts, was dem Ganzen schadet oder so … ja?“
Ben nickt verständnisvoll und atmet erleichtert aus: „Ich dachte für einen Moment ….“
„Hey, denk sowas gar nicht! Mich wirst du nicht mehr los.“ scherzt sie und entlockt ihrem Freund ein Lächeln.
„Aber, was genau, also … mich verwirrt jetzt diese Geheimniskrämerei rund um diese Immobilie. Ist das also gar nichts für dich selbst?“ möchte Anette nun wissen.
Ihr Freund nickt, nippt an seinem Getränk und meint: „Also … ich hab dich jetzt ja lange genug auf die Folter gespannt, aber ich wollte das alles zuerst so klar wie möglich wissen, bevor ich mit dieser, zugegeben abstrusen Idee bei dir anklopfe und am Ende würde es dann an der Umsetzung scheitern. Da ist mir lieber, es scheitert an Desinteresse, als an der Machbarkeit.“
„Ja, was denn nun genau?“ lacht Anette und wartet gespannt auf seine Antwort.
Ben wird leicht rot im Gesicht und gibt sich einen Ruck: „Nun, wir sind jetzt schon in so vielen Swingerclubs gewesen und irgendwie ist das ein Teil meines und ich denke auch deines Lebens, das gehört irgendwie schon dazu, da kam mir die Idee, was wäre, wenn wir unseren eigenen Club eröffnen?“
Sie starrt ihn überrascht an und meint: „Okay, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet!“
Er führt seinen Gedanken näher aus: „Ich dachte, das wäre ja auch ne schöne Art, sesshaft, also gemeinsam sesshaft, zu werden. Mit etwas, das uns Spaß macht, sowas wie das Hobby zum Beruf machen quasi. Mit unseren eigenen Vorlieben und alles nach unserem Geschmack, aber auch in eine eher eigenständige Richtung, mit der wir uns von dem, was es so bisher auf der Welt gibt, wovon wir nun einiges sehen durfte, abheben können. Ich hab da etwas sehr Interessantes gefunden und vorhin gerade mit einem ehemaligen Kollegen telefoniert, der mir da ein paar Infos eingeholt hat, also ich kenne jetzt nicht nur die Infos aus der Anzeige, über die ich darauf aufmerksam wurde, sondern auch noch ein paar Details zum Zustand und so, daher wäre das Gebäude jetzt noch eine Spur interessanter, als es bisher schon war. Aber …“
„Aber?“ unterbricht ihn Anette fragend.
„Aber, ich, ich weiß auch nicht, warum ich das jetzt so lange vor mir hergeschoben habe, ich hatte wohl irgendwie auch Angst davor, dass du darauf keinen Bock hast, und habe dich nicht nach deiner Meinung gefragt, also ähm …“ stammelt Ben hinterher.
Sie lacht und grinst ihn an: „Das ich das mal erleben darf. Du, der der immer alles unter Kontrolle hat und nie in Verlegenheit gerät, stammelst mich gerade wegen diesem Thema mit hochrotem Kopf an? Herrlich!“
Ben lacht ebenfalls: „Ach, Ann, jetzt zieh mich nicht damit auf. So bin ich ja eigentlich nie, sieh es als eine Ehre, dass du mich so erleben darfst, das dürfen nur wenige.“
Anette grinst: „Gut, dann lasse ich dich jetzt ein paar Tage auf meine Antwort warten, damit du mal weißt, wie das so ist, wenn man auf eine Antwort wartet und zappeln muss.“
Er nimmt einen Schluck vom Cocktail, stellt sein Glas ab und grinst: „So, beruhigt? Dann würde ich mich auf eine Antwort zu meiner Idee freuen.“
Sie lächelt, spürt wie sich beim Blickwechsel ein leichtes Machtgefälle aufbaut und schweift für einen Moment mit den Gedanken ab.
Anette schüttelt leicht den Kopf und räuspert sich: „Ja, also warum nicht? Ich dachte nie, dass ich jemals so offen mit Sex umgehe, dann habe ich mich durch Zufall bei meinem letzten Job beworben und dort dann Fiona kennen gelernt. Zuvor hatte ich noch nie eine Zunge so tief im Rachen wie ich es von ihr erleben durfte, nur um dann kurz darauf die Sub eines Paares zu sein. Ich, die sich sowas nie erträumt hätte. Bei Sexszenen in Filmen laufe ich heute noch rot an, aber davor war das ja noch schlimmer. Dann lerne ich dich dadurch kennen und bin auf Weltreise gegangen, einfach so, unbeschwert und in den Tag lebend, habe nicht nur zahlreiche Orte und Länder kennen gelernt, nein auch Menschen auf der ganzen Welt, welche die meine Vorlieben und Empfinden nachvollziehen können, und jetzt schlägst du mir vor, ich gründe einfach mit dem Mann, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte, einen eigenen Swingerclub?“
Ben nickt: „Ja, so war der Plan.“
„Natürlich bin ich da dabei! Ein weiteres Abenteuer, solange ich das mit dir mache, kann dabei sowieso nichts schief gehen.“ grinst sie und drückt ihm einen Kuss auf.
„Oder? Da geht ja nichts schief dabei?“ fragt sie daraufhin dann doch leicht nervös.
Ben antwortet: „Ein gewisses Risiko gibt es dabei natürlich immer, aber ich hab mir das schon alles durchgerechnet und überlegt, es wird uns nicht in den Ruin treiben, sollte es total floppen.“
Er hat bereits sein Handy gezückt und öffnet eine Datei, möchte Anette alle Details zeigen, da meint diese: „Und wo genau willst du das machen? Du hast schon ein Gebäude dafür gefunden?“
Ben nickt: „Ja genau,. also zuerst das Gebäude?“
Sie nickt und setzt sich kurzerhand neben ihren Freund auf dessen Liege.
Er scrollt durch Bilder, die er von seinem Bekannten bekommen hat und erklärt: „Das ist ein uraltes Herrenhaus, manche sagen auch Gutshaus dazu oder Schloss, wobei, ich finde Herrenhaus am ehesten korrekt. Genau und da, da sieht man das Gebäude von vorne, mit der langen Zufahrt, ein paar Büschen am Wegesrand, so sieht es relativ unscheinbar aus…“
„Mhm, das war auch mein erster Eindruck, aber schön, die beiden Türme, das erinnert ja doch eher an ein kleines Schloss.“ grinst Anette.
Ihr Freund fährt fort: „wenn man dann aber eine Übersicht, wie hier, vom gesamten Gebäude und dem Grundstück sieht..“
„Wooow.“ staunt sie ungläubig.
„Das sind viele Zimmer und ich finde die Vorderseite so schön, mit der hohen Terrasse. Man muss schon die Treppen seitlich hoch damit man zum Eingang gelangt. Die große Tür und dann die Türme dort, die übrigens mit Zimmern ausgestattet sind, wobei diese relativ klein sind… das hat schon was.“
„Wunderschön.“ staunt Anette weiter und bekommt weitere Infos über die Immobilie.
Ben holt Luft und meint: „Es ist aktuell noch sehr verwildert und steht auch schon seit einigen Jahren leer, das macht sich dann auch beim Preis bemerkbar.“
„Und vermutlich auch beim Zustand?“ hakt sie ein.
Er schüttelt den Kopf: „Nein, erstaunlicherweise nicht so extrem wie es der äußere Eindruck vermittelt. Da hat mir mein ehemaliger Kollege geholfen, er hat das Ding besichtigt und dem vertraue ich dabei ziemlich, der hat schon einige solcher Gebäude vermittelt. Laut ihm ist es in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Ein paar Dinge sind zu erneuern, aber das war mir vorher schon bewusst. Aber nichts, was sich nicht umsetzen lässt. Hinter dem Gebäude ist ein kleiner Teich und alles ist von Wäldern umgeben. Man ist trotzdem mit dem Auto in 15 Minuten in einer angrenzenden Kleinstadt und ganz praktisch, eine Fläche seitlich vom Gebäude, an dem man die Autos abstellen kann. So muss man nicht in der Wiese parken und hat trotzdem ausreichend Privatsphäre.“
„Glaube ich, da müsste man schon über das Grundstück spazieren, damit man da zum Eingang sieht, so riesig wie das ist.“ grinst Anette verblüfft.
„Der Wohnbereich zieht sich über zwei Stockwerke, also das Erdgeschoß, wobei das ein Tiefparterre ist und einem 1. Stock. Wie schon erwähnt, die beiden schmalen Türme an der Vorderseite sind ebenfalls mit Zimmern ausgestattet und, ganz edel, die seitlichen Teile des Gebäudes werden als Flügel bezeichnet.“
„Also doch ein Schloss?“ lacht Anette.
Ben grinst: „Naja, fast, also man legt da dann schon ein paar Kilometer zurück, wenn man etwas vom Westflügel braucht, aber es im Ostflügel verwenden möchte.“
„Du spinnst ja…. und was kostet sowas?“ meint Anette kopfschüttelnd.
„Das Beste hast du ja noch nicht gesehen!“ wirft Ben ein und zeigt ihr ein weiteres Bild.
„Da ist der gesamte Bereich unterkellert und nutzbar.“
„Oh, das sieht ja aus wie ein Kerker?“ lacht Anette verlegen.
Er nickt: „Ja, das war es auch einmal, vor langer Zeit. Es gibt noch Ketten, die an den Wänden fixiert sind und sogar einen Teil von Gitterstäben, wobei die wohl nicht mehr allzu gut aussehen.“
Anette läuft rot an und grinst: „Das ist ja wie im Film, aber auch irgendwie geil, was man da alles anstellen könnte.“
Ben nickt: „Absolut. Ich finde das Gebäude genial, vor allem für so ein Vorhaben mit einem Swingerclub.“
„Und was kostet so ein Spaß nun?“ meint Anette nervös.
Er schmunzelt: „Möchtest du raten?“
Sie schüttelt den Kopf: „Nein, sag!“
„Es ist schon im sechststelligen Bereich, aber es ist noch eine 1 vorne.“
„Puuh, ich dachte das wäre jetzt ein kranker Preis, aber das schreckt mich nicht einmal, wenn du sagst, der Zustand ist noch in Ordnung, dann sind auch die Kosten, die anfallen für die Sanierung, nicht all zu riesig.“ murmelt Anette.
„Genau, ein bisschen was ist selbst zu machen und so… also …. soll ich das Ding kaufen?“ grinst Ben nervös.
Anette denkt kurz nach, nickt und meint: „Wollen wir uns spontan einen Flug nach Hause heraussuchen und uns das Ding mal in echt ansehen? Ich hab da irgendwie ein ungutes Gefühl, nur so über Bilder ohne, dass man mal im Gebäude gestanden hat.“
Ben nickt: „Du hast recht, das macht tatsächlich Sinn, damit beenden wir unsere Reise?“
„Wir machen nur einen Abstecher in die Heimat, eine kurze Pause sozusagen, wobei… wenn wir niemandem etwas davon sagen, ist es ja gar keine Rückkehr.“ scherzt Anette.
Zwei Tage später sitzen die Beiden in einem Flieger. Es geht in die Heimat. Nach stundenlangem Sitzen und Nichtstun kommen die Zwei erschöpft, aber glücklich am Flughafen an.
Es ist bereits spät nachts und kaum etwas los im Eingangsbereich des Flughafens. Ben winkt ein Taxi herbei und die Beiden steuern ein nahegelegenes Hotel an.
Anette fällt samt Kleidung ins Bett und murmelt müde: „Ich geh morgen duschen.“
Ben dreht sich zu ihr und lächelt, als er seine Freundin am Bett liegen sieht, die noch ihre Klamotten am Körper trägt und bereits die Augen geschlossen hat.
Nach wenigen Stunden sind die Beiden auch schon wieder wach. Zwar nicht ausgeschlafen, denn der Jetlag macht sich bemerkbar, aber soweit ausgeruht damit es für den Tag reicht.
Draußen geht bereits die Sonne auf und Ben murrt ein „Guten Morgen“ in Anettes Richtung.
Diese rafft sich auf und grinst: „Verdammt, wir sehen uns jetzt dann gleich dieses Schloss an. Das ist noch so weit in der Zukunft gefühlt und doch irgendwie gleich Realität.“
Nachdem die Beiden unter die Dusche gehüpft und in frische Klamotten geschlüpft sind, geht es noch vor dem Frühstück auf direktem Weg zu einem nahegelegenen Autoverleih und von dort dann direkt zur Immobilie, wegen der die Beiden hier sind.
Eine etwas längere Fahrt, dann biegt Ben endlich auf die Einfahrt ein und rollt langsam den Schotterweg hoch.
Anette pfeift vor Staunen, als sie den ersten Blick auf das Gebäude erhascht.
Hinter den Baumspitzen alter, großer Buchen, blitzen zwei Turmspitzen hervor. Die Auffahrt nimmt eine Kurve und der Weg schwingt sich wieder in Richtung des Gebäudes hoch. Erst jetzt wird die Sicht nicht mehr von Bäumen verdeckt und das gesamte Schloss wird sichtbar.
„Wunderschön.“ murmelt Anette, die mit ihrer Nase an der Fensterscheibe klebt.
Der Wagen bleibt stehen und der Motor verstummt.
Bens Stimme reißt sie aus den Gedanken: „Komm, wir sehen uns das mal aus der Nähe an.“
Noch immer vom Anblick überwältigt, greift Anette runter zum Gurt und löst sich aus dem Sitz.
Ein paar der Fenster im unteren Stockwerk sind mit Brettern verbarrikadiert. An einigen Stellen platzt Farbe und Mauerwerk herab. Ein wild in jede Richtung wuchernder Busch, der direkt neben dem Eingangsbereich steht, verdeckt den halben Weg.
Die Kieselsteine knacken unter den Schritten der Beiden, da greift Anette nach seiner Hand, dreht sich zu ihm und lächelt: „Das macht mir Angst, aber ich spüre auch eine Vorfreude.“
„Da geht es mir genau gleich.“ lächelt Ben leicht verlegen.
Der Eingangsbereich ist von einem breiten Balkon überdacht. Dieser Vorsprung wird durch Säulen gestützt, die Torbögen ähneln. Eine hohe, zweiteilige Tür dient als Eingang. An einem der beiden Flügel ist ein Warnschild „Betreten verboten!“ angebracht. Auf der anderen Seite sind Schmierereien auf das dunkle Holz gemalt.
„Wollen wir mal sehen, ob wir reinkommen.“ meint Ben entschlossen und drückt gegen einen der Flügel.
Nichts passiert. Er versucht er erneut. Diesmal mit mehr Körpereinsatz und unter lautem Knarzen öffnet sich die Tür einen Spalt breit.
Etwas außer Atmen dreht Ben sich zu seiner Freundin: „Hilf mir mal bitte. Die Tür klemmt.“
Mit vereinter Kraft schaffen es die Beiden und die Tür steht so weit offen, das man hindurchschlürfen kann.
Die Handytaschenlampen im Anschlag, drängen sich die Zwei durch den Türspalt.
Im Inneren liegt nicht nur eine dicke Staubschicht, sondern auch ein Teil der heruntergekommenen Decke.
„Pass bitte auf wo du hintrittst.“
Anette nickt: „Ja, hier liegt ja jede Menge Bauschutt herum.“
„Leider, das erklärt aber den Preis … dürfte viel zu machen sein…mehr als gedacht.“ grübelt Ben, der sein Handylicht über die Wände gleiten lässt und den Raum mustert.
„Wollen wir versuchen, rauf auf den Balkon zu kommen?“ fragt er seine Freundin.
„Oh gerne, aber nur wenn es geht.“
Es dauert ein paar Minuten, doch dann stehen die Beiden auf dem Balkon über dem Eingangsbereich.
Hinter ihnen ragen die beiden Türme in die Höhe, vor ihnen zahlreiche Buchen, die den Blick auf die Landstraße, von der die Beiden gekommen sind, verdecken.
„Es ist so ruhig hier oben, so idyllisch und irgendwie verzaubert. Ich liebe diese Aussicht jetzt schon. Schau wie weit man da in die Ferne blicken kann.“ freut sich Anette.
Er grinst: „Also kaufe ich das Ding ohnehin?“
Anette schmunzelt: „Du bist hier der Fachmann. Ist die Immobilie das Geld wert?“
Ben zuckt mit der Schulter: „Wert? Auf keinen Fall. Habe ich Bock auf so ein Projekt? Schon ja, auch wenn mir so manches, was ich dadrinnen gesehen habe, jetzt schon Kopfschmerzen bereitet. Kaufe ich es trotzdem?“
Sie nickt: „Ja, wenn du schon so anfängst, dann kaufst du das Schloss ganz bestimmt.“
Er lacht: „Bin ich für dich schon so ein offenes Buch?“
Ihre Hand wandert kurz in seinen Schritt und sie sieht ihn mit durchdringendem Blick an: „Oh, dafür kenne ich dich schon viel zu gut.“
Nur um im nächsten Moment peinlich berührt zurückzuweichen und schmunzelnd hinzufügend: „Dann gründen wir einen Swinger-Club?“
Ben nickt begeistert: „Ja, lass uns dieses wahnsinnige Vorhaben in die Tat umsetzen. Wir haben eine Weltreise hinter uns, was soll uns schon aufhalten?“
Während Anette noch die Aussicht genießt, telefoniert Ben mit einem Kollegen und lässt alles für den Kauf vorbereiten.
Anschließend geht es wieder zurück zum Auto und die lange Einfahrt hinunter.
„Die ganzen Möglichkeiten …. Was man da drinnen alles anstellen kann. Räume zu diversen Themen, große Tanzflächen, viele verwinkelte Ecken und Rückzugsmöglichkeiten…. Hat das Ding nen Kerker?“ scherzt sie.
Ben lenkt den Wagen wieder auf die Landstraße und beschleunigt.
„Ja, hatte ich dir doch gezeigt auf den Bildern, das muss die Treppe, die verbarrikadiert war, sein. Wieso?“
„Oh.“ kichert Anette: „das bedeutet, man kann freche Subbies in den Kerker sperren.“
Er grinst: „Mir gefällt, wie du denkst!“
Der nächste Tag startete für die Beiden erneut vor dem Sonnenaufgang. Die Reise steckt ihnen noch in den Knochen, der Jetlag und die Gedanken an das anstehende Projekt hielt Anette und ihren Freund ebenfalls wach.
„Frühstück?“
„Ne.“ meint Ann und fügt hinzu: „Lass uns direkt los. Wir können unterwegs etwas essen.“
Die Beiden packen ihre Sachen zusammen und sind wenige Minuten später bereits im Auto und machen sich auf den Weg zu Bens alter Wohnung.
„Letzte Nacht in einem Hotel… dann endlich wieder im eigenen Bett.“ freut sich Ben und schmunzelt.
Da meint seine Freundin plötzlich: „Deine Schwester weiß von unserer Rückkehr?“
Er nickt: „Ja, sie ist schon seit einigen Tagen wieder aus der Wohnung raus, hat einen neuen Job in einer anderen Stadt.“
„Das wolltest du mir wann genau sagen?“ neckt sie ihn.
Ben grinst: „Upsi, das ging wohl bei den ganzen anderen Dingen etwas unter. Mal abwarten, in welchem Zustand sie mir meine Wohnung hinterlassen hat. War ja früher schon immer ein Chaos mit ihr.“
„Ach?“ meint Anette verwirrt.
Erneut grinst Ben und antwortet: „Nur ein Scherz. Ich vergesse immer, dass du manches nicht nachvollziehen kannst, wenn ich abwertend oder dergleichen über meine Schwester scherze.“
„Tja, ich war eben direkt gut genug. Meine Eltern waren mit dem ersten Kind zufrieden.“ kontert sie und muss lachen.
Ben schüttelt leicht mit dem Kopf und schnaubt teils belustigt, teils angesäuert aus, lässt den Satz aber unkommentiert stehen.
Nach einer längeren Fahrt kommt das Paar endlich am Ziel an. Zwischendurch hielt sie ein langer Stau auf der Autobahn auf, der sich kaum umfahren ließ, doch jetzt blicken die Beiden auf die Eingangstüre, die sie vor mehr als einem Jahr zuletzt hinter sich zugezogen hatten.
„Oh, ich habe Fiona noch gar nichts von unserer Rückkehr gesagt!“ fällt Ann plötzlich ein.
Sie greift nach ihrem Handy, da unterbricht Ben mit den Worten: „Was hältst du davon, wenn wir uns heute zum Abendessen mit den Beiden verabreden? Wir haben uns ja bestimmt vieles zu erzählen.“
Ann nickt: „Oh ja, sehr guter Vorschlag. Ich ruf direkt an.“
Nachdem sie sich mit den Beiden für den Abend verabredet hat, beginnt sie laut zu gähnen und hält sich die Hand vor den Mund.
„Huch, jetzt werde ich müde. Ich will mich noch eben hinlegen, bevor ich dann nachher beim Tisch einschlafe. Zuerst aber noch schnell duschen, langsam müffle ich mich echt an.“ erklärt sie ihrem Freund und lässt ihr Gepäck unbeachtet im Flur stehen.
„Gut, dann bringe ich mal den Mietwagen zurück. Wir sehen uns dann später.“ antwortet Ben.
Er drückt ihr einen liebevollen Kuss auf die Stirn und verschwindet.
Ann kämpft sich die Treppen hoch, duscht sich kurz ab und muss dann feststellen, es ist keine Bettwäsche auf dem Bettzeug.
„Ne, keinen Bock ….“ murrt sie frustriert und übermüdet, torkelt schläfrig wieder nach unten und sinkt aufs Sofa.
Dort angekommen ist sie nach wenigen Atemzügen eingeschlafen und bekommt Bens Rückkehr nicht mit.
Dieser deckt seine Freundin leise zu, nimmt das Gepäck mit nach oben und stopft die erste Ladung Wäsche in die Maschine. Anschließend hüpft auch er unter die Dusche und überlegt ebenfalls ob ein Nickerchen nicht verkehrt wäre, entscheidet sich dann aber mit dem Gedanken „Ne, dann bekomme ich in der Nacht auch wieder kaum ein Auge zu. Ich beiße da jetzt durch, wird schon nicht so lange werden heute…“ dagegen.
Stattdessen macht sich Ben noch einmal auf und besorgt ein paar Lebensmittel, damit er und seine Freundin zumindest am nächsten Tag etwas zum Frühstücken zuhause haben.
Als er wieder zurück ist und die Lebensmittel verstaut sind, wird es bereits Zeit fürs Fertigmachen.
Ann wird sanft geweckt, möchte am liebsten noch weiterschlafen, hievt sich dann aber dennoch auf und murrt: „Boah, das war ein Fehler …“
Sie braucht ein paar Minuten für sich, bis ihr Körper und Geist wach werden.
Kurz durch die Haare gekämmt, Deo unter die Arme und in legere Klamotten geschlüpft, dann sitzt sie bei ihrem Freund im Auto und es geht zur geplanten Verabredung.
Einige Stunden später, tief in der Nacht, kehren die Beiden heim und Ben schließt die Tür hinter sich ab.
„Das war ein schöner Abend und so viel zu erzählen. Jetzt freue ich mich aber aufs Bett, bin todmüde.“ merkt er an.
Seine Freundin strahlt übers gesamte Gesicht: „Das war wunderschön. Mensch habe ich die Beiden vermisst! Ich freue mich schon darauf, wieder regelmäßig mit Fiona etwas unternehmen zu können. Das wird toll. Oh, da fällt mir ein, wir haben so viel über das vergangene Jahr und die Reise geplaudert, dass wir ihnen noch gar nichts vom nächsten Projekt erzählt haben.“
Er zuckt mit der Schulter: „Ist doch nicht schlimm, hast du morgen schon einen Grund dich direkt wieder bei ihr zu melden.“
Am Weg nach oben streifen sich die Beiden bereits die Klamotten ab, da stellt Ann fest: „Verdammt, wir müssen noch das Bett beziehen …“
Ben fällt ihr ins Wort: „alles schon gemacht, während du Schlafnase auf der Couch deine Augen ausgeruht hast.“
Sie grinst verliebt: „Ach, sehr gut. Danke Schatz!“
Der Jetlag macht sich in den frühen Morgenstunden bemerkbar. Ann liegt hellwach im Bett, starrt an die Decke und denkt nach.
Draußen beginnt es allmählich zu dämmern, also entscheidet sie sich für einen zeitigen Start in den Tag.
Während Ben noch weiterschläft, putzt sich Ann die Zähne und schlüpft in ihre Klamotten.
Ein Blick auf die Uhr verrät: Es ist halb 7.
„Ach, ich versuch mal mein Glück.“ geht ihr durch den Kopf und sie greift zum Handy.
Zu ihrer Überraschung antwortet Fiona direkt.
„Oh, schon wach?“ murmelt sie und will gerade auf den Einschaltknopf der Kaffeemaschine drücken, da liest sie eine weitere Nachricht.
„Auf einen Kaffee treffen? Klar, warum nicht.“ beschließt Ann und stellt die unbenutzte Tasse wieder zurück in den Schrank.
Sie lässt Ben eine Nachricht in der Küche und verlässt das Zuhause.
Dieser watschelt zwei Stunden später schlaftrunken durchs Haus und sucht verwundert nach seiner Freundin.
In der Küche findet er die Nachricht, nickt und gähnt lautstark.
„Gut, dann mach ich mir mal einen Kaffee und dann mal gucken, was der Tag so bringt.“
Nachdem er einigermaßen wach ist, geht er noch einmal seine Kontakte am Handy durch und macht sich einen Termin für die Finanzierung aus.
„Das geht ja schnell …“ murmelt er, nachdem das kurze Telefonat beendet ist und er in einer Stunde bereits seinen Termin antreten kann.
„Gut, dann frag ich jetzt mal Ralf, ob er danach Zeit für ein Mittagessen hat, der ist sicher in der Pause wieder hungrig und hat keine Ahnung, was er Essen kann.“
Keine drei Stunden später ist Ben mit seinem Termin durch und wartet auf seinen Kumpel, der jeden Moment aus dem Büro kommt.
„Ah, da bist du ja, ich dachte schon ich muss verhungern.“ scherzt er und begrüßt Ralf, der ihm mit einem breiten Grinsen entgegenkommt.
Die Beiden haben sich während dem Mittagessen viel zu erzählen und irgendwann ist auch das neue Projekte Thema.
„Was? Wirklich? Ja wie geil! Gratuliere dazu.“ freut sich Ralf über das anstehende Projekt seines Freundes.
Nur um im nächsten Moment hinterherzuwerfen: „Da brauchst du doch bestimmt eine helfende Hand?“
Ben nickt und kaut seinen Bissen runter.
Ralf hingegen fügt hinzu: „Sehr gut, da kannst du auf mich zählen! Boah ich hab Bock drauf, endlich mal irgendwas abseits vom Büro machen.“
„Nur nicht so stürmisch, warum baust du dir nicht selbst ein Haus, wenn dir so langweilig ist?“ neckt Ben ihn.
Sein Kumpel lacht: „Ja genau, du weißt ja wie sowas endet … das wäre in 10 Jahren noch nicht fertig, aber bei anderen helfen, das kann ich!“
Nachdem Beide von ihren Sandwichen abgebissen haben und es für einen Moment ruhig wird, ergreift Ralf erneut das Wort: „Was machst du heute?“
„Für den Rest vom Tag steht nichts am Plan. Warum?“
„Nur die Neugier, ich würde die Immobilie gerne live sehen.“ grinst Ralf.
„Okay? Aber du musst doch gleich wieder zur Arbeit?“ meint Ben verwundert.
Sein Freund winkt ab und meint: „Ach was, ich hab eh zu viele Überstunden. Weißt du was? Ich mach Feierabend für heute und ab zu eurem neuen Projekt. Also falls du darauf überhaupt Bock hast?“
Ben zuckt mit der Schulter: „Klar, warum nicht. Dann kann ich mir direkt noch ein paar Bilder von dem Anwesen machen und ein paar andere Dinge begutachten.“
Nachdem der spontane Trip zur neuen Immobilie von Ben und Ann nun fixe Sache ist, sind die Männer auch schon am Weg dorthin.
Dort angekommen staunt Ralf und mustert das alte Herrenhaus begeistert von außen.
Plötzlich vibriert sein Handy, es ist seine Frau.
„Ja, Fiona? Hi.“
Nachdem er ihr kurz zugehört hatte, grinst er: „Du erzählst mir nichts neues, ich steh gerade direkt davor. Das Ding ist riesig!“
Ben räumt nebenbei etwas aus seinem Auto und nimmt nur einen Teil des Gesprächs wahr.
Zurück bei Ralf legt dieser bereits auf und meint: „Nun, unsere Frauen sind jetzt auch am Weg hierher. Upsi.“
Ben lacht: „Sehr gut, dann können wir gleich ein paar Dinge in Angriff nehmen.“
Während die Frauen ebenfalls am Weg sind, beginnt Ben gemeinsam mit Ralf ein paar Bilder zu knipsen, nimmt die ersten Maße von ein paar Wänden und stapft so gut es geht durch den zugewucherten Garten hinter dem Haus.
Er macht sich ein Bild von den Bäumen und Sträuchern, die erkennbar noch in Takt sind, da hört er auch schon einen Wagen die Schotterstraße hochfahren.
Den Beiden kam ein altes, teils morsches Schaukelgestell beim Gang durch den Garten unter. Dieses Gestell brachte Ralf auf eine Idee, die er direkt mit Ben teilte.
Kaum aus dem Auto raus und flüchtig begrüßt, nicken sich die Männer zu und packen ihre Partnerinnen mit einem festen Griff an den Haaren. Es folgt ein kurzer Protest, der schnell in ehrfürchtiges Schweigen umschlägt.
Mit schnellen Schritten geben Ralf und Ben das Tempo vor. Ann hat Mühe mit ihrem Freund schrittzuhalten und stolpert mehr vor ihm her, als dass sie richtig geht. Zum Leidwesen ihrer Kopfhaut, denn bei jedem Stolpern kippt sie in eine ungewollte Richtung, mit der auch Ben nicht rechnet und es zieht unangenehm an ihren Haaren.
Fiona scheint weniger Mühe dabei zu haben, doch auch sie wirkt verunsichert.
Nachdem sich die Vier den Weg durch den zugewucherten Garten gekämpft haben, lichtet sich die Fläche ein wenig und der Blick auf das alte Holzgestell, an dem einmal eine Schaukel hing, offenbart sich.
Ben drückt seine Freundin mit dem Rücken an das morsche Holz und haucht ihr entgegen: „Stillhalten und mich machen lassen.“
Ihr huscht ein Schmunzeln übers Gesicht und sie sieht, wie auch Fiona gegen das Holz gedrückt wird.
Die ahnungslosen Blicke der Frauen treffen sich, da unterbricht Ralf mit den Worten: „Wir sind hier rauf vorhin gestoßen und waren uns sofort einig: Da müssen wir euch daran festbinden.“
Fiona beginnt kurz eine Diskussion, doch ihr Mann geht nicht weiter darauf ein. Stattdessen drückt er sanft ihr Bein zur Seite, schwingt ein Ende eines Seils um ihren Schenkel und fädelt das Ende hinter ihr am Gestell hoch.
„Woher habt ihr überhaupt dieses Seil?“ fragt Fiona leicht belustigt.
Ben antwortet von der Seite: „Hat man eben immer im Auto, man weiß ja nie was sich ergibt.“
Ein Lachen geht durch die Gruppe und dann beginnt auch Ben mit dem Fesseln seiner Partnerin.
Ann liebt die Nähe dabei, wenn er sanft mit dem Seil über ihre Haut gleitet, seinen Atem im Nacken, wenn er dicht hinter ihr steht und konzentriert auf einen Knoten ist. Seine Wärme, wenn er sich dicht an sie schmiegt, damit er das Seilende um sie schlingen kann.
Im Hintergrund steht die Sonne bereits tief und es bleiben nur noch wenige Minuten Tageslicht. Mit dem Verschwinden der Sonne nimmt auf die Temperatur ab und Fiona bemerkt: „Mir wird kalt, wie lange machen wir das hier noch?“
Ralf bindet ihren Arm am Gestell an, zurrt den Knoten fest und geht einen Schritt zurück.
Räuspernd sieht er zu Ben, der ebenfalls mit den letzten Verknotungen fertig wird.
„Nun, so lassen wir euch jetzt hier. Wir holen euch dann später.“
Zunächst denken die Frauen das sei ein Scherz, doch als die Männer mit ernster Miene hinter ihnen verschwinden und das letzte Tageslicht ebenfalls wegfällt, wird ihnen der Ernst der Lage bewusst.
„Die spinnen doch!“ meckert Ann und reißt am Seil, doch außer einem Knarzen im morschen Holz passiert nichts.
Plötzlich steht Ben wieder neben seiner Freundin und diese erschreckt lautstark.
„Jag mir doch nicht so einen Schrecken ein, Mensch!“
Ihr Herz pocht und sie ballt die Finger zu Fäusten.
„Oh, wir haben noch etwas vergessen.“ grinst er durchs Dunkel der Nacht und zieht ihr das Shirt hoch über die Brüste, drückt ihren BH runter und entblößt sie.
Fiona bekommt davon nicht allzu viel mit, denn neben ihr taucht Ralf auf, der das gleiche Spiel mit ihr treibt.
„So, jetzt aber. So könnt ihr bleiben.“ grinsen die Männer und verschwinden erneut.
Diesmal ziehen sich Ben und Ralf weiter zurück, bleiben aber in Sichtweite.
Sie lauschen dem Fluchen und Schimpfen ihrer Partnerinnen, erfreuen sich an den kreativen Ausdrücken, die sie mit der Aktion zutage führen und entscheiden sich nach rund 5 Minuten wieder für eine Rückkehr.
Bei beiden Frauen stehen die harten Nippel ab, bedingt durch die kühle Luft, die ihnen um die nackte Haut streift.
Bevor Ben seiner Freundin zurück in die wärmende Kleidung verhilft, streift er mit dem Daumen über einen ihrer Nippel, erfreut sich an ihrem Zucken und kneift sie anschließend leicht in die Brustwarze.
Sie faucht ihn schmerzerfüllt an und flucht: „Lass das! Das ist nicht fair, du Arsch!“
Nach der kleinen Gemeinheit zieht er ihr den BH hoch und das Shirt wieder runter, dann beginnt er mit dem Lösen des Seils.
Nebenbei meint er: „Dieses Holzgestell hat eine praktische Form und auch einen schönen Charme, das Ding sollten wir behalten und hier gut integrieren.“
„Ja, daran kann man euch bösen Doms festmachen, wenn man auch den Po versohlt!“ faucht Fiona ihn von der Seite an.
Ralf grinst und erklärt: „Fräulein, du erlaubst dir schon wieder viel zu viel. Wird wohl mal wieder Zeit das man dir den Po versohlt…“
Sie kontert: „Wenn ich dabei mal wieder gleichzeitig einen Schwanz lutschen darf?“ und schielt zu ihren Freunden.
Ann blickt zu Ben: „Also wir haben heute ja noch nichts vor, oder?“
Dieser nickt und lacht: „Gut, ich bin dabei. Wohin wollen wir den Abend verlegen?“
„Gerne zu uns, wir müssen euch ja ohnehin zeigen, was aus Anns alter Wohnung wurde.“ schlägt Ralf vor.
Nach dem kurzen Abstecher hinter das Gebäude und der unerwarteten Fixierung unter freiem Himmel sitzt Ann mit erfreutem Blick im Auto und starrt gedankenverloren aus dem Fenster.
An ihr rauscht die, vom Mondlicht erhellte, Landschaft vorbei und durch ihren Kopf kreisen die Gedanken: „Von einer Überraschungsorgie, ohne dass ich ihn gesehen habe, nur gespürt … uff war das damals heiß… hin zu einer Beziehung und kurz darauf direkt auf Weltreise … alles habe ich hinter mir gelassen … jetzt steht ein neues Kapitel am Plan, wir bauen ein altes Herrenhaus zu einem Fetischclub um … niemals hätte ich mir das gedacht, hätte man mich noch vor zwei Jahren gefragt …. Und jetzt geht es zurück in meine alte Wohnung, in der so viele, teils auch spicy, Erinnerungen entstanden sind … die ganzen Besuche von Fiona … die Aufgaben von Ralf … Gott was habe ich oft den Fliesenboden im Bad geputzt dank diesen zwei Verrückten … geil war es definitiv … was haben die Zwei wohl daraus gemacht? … bestimmt ist das Schlafzimmer noch mehr Kinky als es zuvor war … egal, gleich sehe ich es ja ohnehin. Gott ich freu mich! … Was hat Fiona vorhin gemeint? Sie will einen Schwanz im Mund, während ihr der Po versohlt wird? Warum soll das nicht zeitgleich nur mit Ralf gehen? … Ach, ich weiß schon, sie hat bestimmt noch mehr im Sinn, ich habe ihren Blick ja gesehen … so guckte sie immer, wenn sie bereits eine ganze Session im Gedanken durchgeplant hat.“
Nach einer gefühlten Ewigkeit steht Ann nun wieder in ihrem ehemaligen Zuhause.
Der Eingangsbereich hat neue Möbel bekommen und einen Anstrich, wie auch der Rest der Wohnung.
Sie staunt über die geänderte Raumaufteilung und ihr fallen direkt ein paar Dekoartikel ins Auge, die sie sich auch gut bei Ben Zuhause vorstellen kann.
Da unterbricht ein lautes Räuspern ihre Gedanken. Sie richtet den Blick zu Ralf, der seine Frage in Bens Richtung stellt: „Wollen wir beginnen?“
Ann schielt zu ihrem Partner. Sein Nicken lässt ihren Mundwinkel hochgehen.
„Du brauchst von nun an keine Kleider mehr am Leib.“ meint Ben zu seiner Freundin gerichtet.
Diese zögert zunächst. Nebenbei erwähnt Ralf dasselbe zu seiner besseren Hälfte. Da nickt Ben erneut und haucht ihr zu: „Raus aus deinen Klamotten. Nackt bist du ohnehin viel schöner.“
Ann merkt, wie ihr die peinliche Röte ins Gesicht schießt. Sie senkt den Kopf und fummelt an ihrer Kleidung herum. Ein schneller Blick in Fionas Richtung. Diese ist bereits dabei ihre Unterwäsche vom Körper zu streifen. Ein tiefer Atemzug und dann streift auch Ann ihre Klamotten ab.
Sie steigt einen Schritt zur Seite und sieht erwartungsvoll zu ihrem Partner.
Dieser schiebt mit dem Fuß den Kleiderhaufen zur Seite und tritt näher.
„Du gehst jetzt rüber zu Fiona und küsst sie.“
Mit zögerndem Nicken und vorfreudigem Lächeln auf den Lippen schiebt sie ihren Körper an ihm vorbei und geht auf ihre Freundin zu.
Ein leichter Kuss und dann sieht Ann wieder zu ihrem Partner.
Dieser schüttelt mit dem Kopf und stellt sich dicht an die Seite der Frauen.
Er beugt sich vor, ist nun dicht an Anns Ohr und raunt: „Ich will sehen, wie du deine Freundin innig küsst. Sie richtig mit deiner Zunge vernascht. Leidenschaft. Lust. Erregung. Mach meinen Schwanz hart mit dem Anblick.“
Ihr läuft ein Schauer über den Rücken. Sie spürt wie ihre Nippel erhärten und ein warmes Gefühl braut sich im Unterleib zusammen.
Die Mischung aus seiner rauen, geflüsterten Stimme gepaart mit dem Inhalt. Sie kann nicht anders und muss Grinsen.
Wieder beugt sich Ann vor, spitzt die Lippen und gibt mit ihrer Körpersprache Fiona zu verstehen, dass es ein erneuter Kuss werden soll.
Diese nimmt nun auch die Hände ihrer Freundin wahr. Eine wärmt sie an der Hüfte, die andere wandert an ihrem Arm hoch, streift über die Schulter, kitzelt sie leicht am Hals und landet schließlich an ihrem Nacken. Dann zieht sich Ann näher an ihre Freundin, drückt ihr immer wieder die Lippen auf den Mund und schielt für einen kurzen Moment zur Seite.
Ben steht neben den Beiden und beobachtet das Treiben. Eine Hand lässig in der Hosentasche. Mit dem Daumen kratzt er leicht über den Stoff seiner Hose. Die andere Hand reibt über die Beule in seinem Schritt.
Ann drückt sich weiter gegen den Körper ihrer Freundin, sucht nun nach der Zunge von Fiona und zieht sie noch ein Stück fester zu sich.
Während sich die Frauen in ihrem innigen Geschmuse verlieren, schleichen sich die Männer aus dem Raum.
„Whisky?“ fragt Ralf.
Ben nickt: „Gerne.“
Die Beiden kehren mit einem Glas in der Hand zurück und gehen gemeinsam auf die, sich weiterhin liebevoll küssenden, Frauen zu.
„Wir möchten euer fröhliches Treiben nur ungerne stören, aber ich möchte gerne mein Glas abstellen.“ grinst Ralf.
„Und was geht uns das an?“ meint Fiona.
In dem Moment, in dem sie den Satz aussprach, war ihr bereits bewusst, dass er das nicht hören wollte.
„Nicht in diesem Ton, Fräulein. Auf alle Viere mit dir!“
Sie schmunzelt verstohlen in Anns Richtung, atmet tief aus und fällt vor ihrem Mann auf die Knie.
Nachdem sie auf allen Vieren vor ihm kniet, stellt er das kalte Glas auf ihrem Schulterblatt ab. Ralf kniet sich runter, beugt sich vor und flüstert seiner Sub ins Ohr: „Wenn du etwas verschüttest, musst du es nicht nur aufwischen. Nein. Du wirst mir auch ein neues Glas Whisky bringen und dann beginnt das Spiel von vorne. Hältst du eine halbe Stunde für mich durch, darfst du nicht nur so viele Orgasmen haben, wie du möchtest, du darfst dir sogar aussuchen wie oft, wie und wodurch wir dich zu deinen Höhepunkten bringen.“
„Das… ähm klingt gut. Danke.“ antwortet Fiona, die bereits den Druck auf den Knien und Handgelenken wahrnimmt.
Sie kann ihren Kopf kaum drehen ohne Gefahr zu laufen, dass ihr das Glas vom Rücken kippt, daher bekommt sie nur zum Teil mit, was rund um sie geschieht.
Zuerst wird Ann zur Couch gebeten und soll dort zwischen den beiden Männer Platz nehmen. Den Geräuschen nach, allem voran dem tiefen Stöhnen der Beiden Herren, dürfte sie sich um deren Erektionen kümmern.
„Ob sie da gerade in jeder Hand einen Schwanz hat und schön fest auf und abwichst? Ihre innere Schlampe rauslassen … das kann Ann doch so gut … oh verdammt, dieser doofe harte Boden. Meine Beine bringen mich um!“ geht Fiona durch den Kopf.
Ihr kommt es bereits wie eine halbe Ewigkeit vor, derweil sind erst ein paar Minuten vergangen.
Auf der Coach, außerhalb ihrer Sichtweite, sitzt Ralf seitlich. Ein Bein am Boden, das andere angewinkelt. Ann kniet mit dem Kopf in seinem Schoß und umschließt die pochende Erektion mit ihren Lippen.
Ben, der hinter seiner Freundin kniet, drückt seine Spitze gegen ihren Scheideneingang. Ein lustvolles Raunen schallt durch den Raum. Ben genießt das Gefühl vom ersten Eindringen, Ralf schließt die Augen und legt eine Hand auf Anns Kopf ab. Ihr lustvolles Stöhnen ist kaum zu hören, während sie ihre Lippen fest um Ralfs Schaft presst, doch sie rollt vor Lust mit den Augen, drückt ihr Becken zurück und hofft auf einen weiteren Stoß von Ben.
Dieser nippt an seinem Whisky, stellt das Glas ab und packt seine Freundin dann mit beiden Händen an der Hüfte. Erst stößt er fest zu, bis die Haut der Beiden aneinander klatscht. Dann zieht er sich langsam zurück, bis nur noch seine Eichel in ihr steckt und drückt sich wieder tief in sie.
Sie holt kurz Luft, stöhnt dabei laut auf und versucht sich wieder um Ralfs Schwanz zu kümmern.
Das fällt ihr zunehmend schwerer, denn Bens Stöße werden schneller und der Griff an ihrer Hüfte fester.
Währenddessen kämpft Fiona mit ihren schmerzenden Gliedern. Durch die unnatürliche Pose beginnt es nun auch im Nacken zu ziehen, doch sie will den Kopf nicht senken, aus Angst vor einem verschütteten Glas und dem dadurch verwehrten Orgasmus.
„Diesen scheint es da drüben ja gleich zu geben … bei dem wilden Gestöhne muss das ja ein hartes Geficke sein…“ schießt ihr durch den Kopf.
Auf der Couch geht es weiter heiß zur Sache. Ralf wird immer lauter, hebt bereits sein Becken und spürt mit jeder Berührung wie sich sein Höhepunkt weiter anbahnt.
Hingegen lassen Bens Stöße auch Ann ihrem Orgasmus mit großen Schritten näherkommen.
Und Ben? Der ist ebenfalls kurz vorm Explodieren, versucht es aber mit immer wiederkehrenden Pausen hinauszuzögern, sehr zum Leid von Ann, die vor Lust gleich platzt.
Es gelingt ihm kaum noch, seine Schenkel spannen sich an. Er atmet hörbar aus und schließt die Augen. Da dringt das erleichterte Stöhnen von Ralf in sein Ohr und er drückt sich ein weiteres Mal bis zum Anschlag in seine Partnerin.
Ann krallt sich an Ralfs Bein fest, während sie fast nur noch nebenbei wahrnimmt, wie dessen Sperma in ihren Mund schießt. Ihr eigener Höhepunkt im beinahe gleichen Moment überwältigt sie. Sie schluckt runter, lässt den halbsteifen Penis aus ihrem Mund gleiten und sackt halb auf der Couch, halb auf Ralf zusammen. Ihre Beine zittern. Ben steckt noch in ihr, atmet ebenfalls schwer. Sein Griff lockert sich und er gleitet sanft aus seiner Sub. Er braucht einen Moment, ehe er wieder einen klaren Gedanken fassen kann und sinkt neben seiner Freundin auf die Couch.
Befriedigt, außer Atem und teils erschöpft, hängen die drei auf dem Sofa und versuchen sich zu sammeln.
Nach einer kurzen Pause ist Ben der erste, der seine Freundin zu sich zieht, ihr über den Rücken streichelt und sie für den Einsatz lobt.
Auch Ralf bedankt sich und hat noch ein Lob für sie, bevor er sich von der Couch hochdrückt und zu seiner Frau sieht.
Ann schmiegt sich an ihren Freund und strahlt über beide Ohren.
„Wenn du dann wieder bei Kräften bist, wollen wir Fiona triezen?“ flüstert Ben.
„Oh, gerne. Woran hast du gedacht?“ grinst sie zurück.
Ralf kniete gerade noch neben seiner Frau und schilderte kurz, was bei den Dreien abging, da stoßen bereits Ann und Ben hinzu.
Ben räuspert sich und erklärt zu Ralf gerichtet: „Ann wird jetzt hinter deiner frechen Schlampe Platz finden, ihren Po spreizen und diesen mit der Zunge verwöhnen, währenddessen hätte ich mich neben sie gekniet und mit meinen Fingern für etwas mehr Spannung gesorgt.“
Ralf lächelt: „Oh, gerne doch. Tobt euch aus, einzig mein Whisky sollte nicht verschüttet werden.“
„Hast du gehört? Nicht den Whisky verschütten.“ grinst Ben zu Fiona hinab.
„Arsch!“ faucht sie zurück und bewegt leicht die Arme.
„Das ist dein Stichwort Ann.“ lächelt er ruhig über die Beleidigung hinweg und nickt seiner Freundin zu.
Diese greift nach Fionas Pobacken und knetet diese, bevor sie ihren Hintern spreizt und auf den Anus ihrer Freundin blickt.
Die warme Zunge am Po entlockt Fiona ein leises Stöhnen, da lenkt sie bereits Ben mit seiner Hand ab.
Er greift unter sie und tippelt an ihrem Bauch entlang, bis er zwischen ihre Beine gelangt.
„Unser Stöhnen hat dich erregt, dachte ich mir….“ merkt er an und streift über ihre feuchte Vulva.
Eine sanfte Berührung an ihrem Kitzler bringt beinahe das Glas auf ihr zu Fall.
Ann genießt die Situation und geht mit vollem Körpereinsatz an die Sache. Sie nutzt viel Speichel, was wiederrum Ben zugutekommt. Dieser nutzt die Spucke, die an Fionas Damm runterläuft als Gleitmittel für ihren Kitzler.
Immer wieder streift er mit der Fingerkuppe über die empfindliche Stelle, entlockt Fiona ein Aufatmen und baut mit Berührungen an ihren Vulvalippen weiter Spannung auf.
Immer wieder wippt das Glas auf ihr verdächtig, doch sie schafft es jedes Mal die Contenance zu wahren und den Oberkörper wieder still zu halten.
„Fuck … bi…bitte …bitte nicht …. Aufhören …. Bitte, sonst …. Argh …“ bettelt Fiona. Die Zunge an ihrem Anus, gepaart mit Bens gekonnten Fingern im Schritt bringt sie an den Rand des Wahnsinns.
Sie will auf keinen Fall das Glas zum Sturz bringen, doch lange hält sie diese Qual nicht mehr durch.
Wieder beginnt sie zu betteln und ballt die Finger zu Fäusten. Die Schmerzen an den Gliedmaßen wandern in den Hintergrund. Sie bewegt ihr Becken, sucht nach Bens Berührungen. Ihre Schenkel zittern, kalte Luft füllt ihre Lungen. Fiona schließt die Augen, hält den Atem an und spannt jeden Muskel in ihrem Körper an.
Ralf beugt sich vor, hat das Glas in Griffweite und lässt Ben mit einem Blick wissen, dass er fortfahren kann.
Dieser lächelt und kreist erneut über Fionas Kitzler. Sie prustet los, stöhnt und krümmt sich vor Lust. Seine Bewegungen werden schneller und begleiten Fionas überwältigenden Höhepunkt. Ralf hat bereits sein Glas in der Hand und nippt zufrieden an seinem Whisky, da sinkt Fiona völlig erschöpft, aber befriedigt, auf den kalten Boden und atmet schwer.
Ann wischt sich den Speichel vom Gesicht und setzt sich in eine angenehmere Position. Bens Hand ruht auf Fionas Körper, während diese noch den Höhepunkt verarbeitet.
Ein paar Minuten vergehen, ehe Fiona wieder ansprechbar ist und sich aufhelfen lässt.
Die Männer stützen sie und gehen mit ihr zur Couch. Ann gesellt sich ebenfalls zu ihren Freunden, die nun alle gemeinsam auf dem Sofa kuscheln und den Tag Revue passieren lassen.
„Du warst vorhin so tapfer und verschüttet hast du auch nichts, möchtest du noch weitere Orgasmen?“ stichelt Ralf gegenüber Fiona.
Diese grinst: „Ich hätte nicht gedacht das ich das jemals sage, aber nein danke, ich bin zufrieden. Mehr hält mein Körper heute nicht mehr durch… das war eine richtig gemeine Idee mit eurer doppelten Sache da, du und Ann.“
Sie zeigt auf Ben, der nur mit der Schulter zuckt und lächelt.
Irgendwann, spät in der Nacht, verabschieden sich Ben und Ann von ihren Freunden und machen sich auf den Heimweg.
Ann fallen auf der Beifahrerseite immer wieder die Augen zu.
„Das war ein schöner Tag. Es war viel, aber es war schön.“ murmelt sie und lässt den Kopf wieder zurückkippen.
Zuhause angekommen stützt Ben seine Freundin und hilft ihr ins Bett. Er selbst geht noch für einen Schluck Wasser in die Küche und als er zurückkehrt, schläft Ann bereits tief und fest.
Er schlüpft unter die Decke, kuschelt sich an seine Partnerin und schläft ebenfalls mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht ein.